I Heart Sharks

I-Heart-Sharks-2014                                                                                                                                                                                                       Strom.

Ein Begriff, mit welchem man diese Berliner Band durchaus definieren könnte, irgendwie sogar muss. Ohne physikalische Floskeln anklingen lassen zu möchten, aber elektrischer Strom ist die Bezeichnung für den gerichteten Anteil einer Bewegung von Ladungsträgern. Zack und da haben wir I Heart Sharks! Ihre Musik wird durch Strom erzeugt und ebenso erzeugen sie Strom mit ihrer Musik, sie elektrisieren ihr Publikum und ja, sie SIND der Strom. Erst kürzlich haben sie die Ionen wieder fließen lassen und zwar zu einem ganz besonderen Anlass. Record Release so wie man es sich vorstellt: Ende Juni, Sommer, Freitagnacht und ganz viele Menschen.

Die drei Sharks sind eine der wenigen Bands, die noch Live-Gigs spielen und das immer und überall. Sie touren überwiegend am Wochenende und Ziel ist es einmal in jeder Stadt Deutschlands gespielt zu haben. Das wären zwar noch rund 2.000 Konzerte, die sie vor sich hätten, aber wenn die Jungs so weitermachen wie jetzt, dann dürfte diesem Vorhaben nichts weiter im Wege stehen… außer dem großen Bruder: DER GLOBUS. Schließlich wird der Sharks- Merchandise bereits bis nach Asien verschickt. Kein Wunder auch bei den Shirts, die (logischerweise) mit frauenfressenden Haien und smart dreinblickenden Wölfen designt sind. Und überhaupt tragen die Sharks die animalischen Gene anscheinend in sich, denn es gibt all die Songs, die mit der Tierwelt vereint sind und oftmals direkt aus den Köpfen dieser stammen. Allein der Bandname I Heart Sharks deutet gekonnt auf eine ganz besondere Liebe zu Tieren hin. Er trägt seine Wurzeln aus dem Film „The Life Aquatic“ von Wes Anderson, in dem sich ein Meeresforscherteam, benannt nach dem Kapitän Zissou, auf eine Expedition nach einem Hai begibt, die eher katastrophal statt wissenschaftlich zugeht.

Pierre, Sänger und Songwriter der Sharks, identifiziert sich in jeder Hinsicht mit dem was er tut und sagt selbst, in Berlin gehe es zu wie in einem Zirkus- bunt und lustig mit Menschen, die agieren und reagieren wie crazy animals. Welcome to the jungle. Trotzdem geht den drei Jungs, wozu auch Bassist Simon und Drummer Martin (einst Georg) zählen, der Blick für die Realität nicht verloren. Sie sind sowohl präsent als auch inkognito und zaubern ganz unbewusst die perfekte Mischung für ihr Image- Rezept auf den Tisch.

Die nächsten Aufnahmen laufen schon im Studio, denn Ende des Jahres wollen I Heart Sharks ihr Debütalbum vorstellen. Bis dahin könnt ihr euch dennoch mit dem ersten kleinen Tonträger und den neu erscheinenden Songs, die nach und nach auf den kommenden Konzerten gespielt werden, vergnügen. Für Strom ist jedenfalls gesorgt und Team Zissou wird nach wie vor kräftig einheizen. Soviel steht fest.

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2 Gedanken zu “I Heart Sharks

  1. ih finde es schön das du jetzte scheinbar etwas regelmäßiger schreibst, wollte aber sagen, dass mir deine Themenwahl gut gefällt jedoch der aufgeblasene Schreibstil echt nicht so geil is. Nich böse verstehen aber ist halt teilweise zu dick aufgetragen und pseudokünstlerisch.

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