Mount Rinjani

Eines Nachts im Oktober erwachte ich schweißgebadet in klirrender Kälte auf dem steinharten Boden eines Zeltes. Noch blind vor Schlaf, versuchte ich einen klaren Gedanken zu fassen und auszumachen, in welcher Umgebung ich mich tatsächlich befand, während meine Fingerspitzen mit verzogenen Mundwinkeln vorsichtig den Schlafsack tätschelten. „Mein Bett, es muss mein Bett sein!“, sagte mir mein Verstand unaufhörlich. Doch meine Sinne prophezeiten etwas anderes: Ich befand mich in einem organefarbenen Kinderzelt, welches in das helle Licht einer von der provisorischen Decke hängenden Taschenlampe getaucht wurde und furchtbar in den Augen schmerzte. Draußen vernahm ich Geräusche, die unweigerlich meine Härchen auf der Haut hochschießen ließen. In diesem Moment bewegte sich meine Hand blitzschnell auf die Taschenlampe zu und ließ diese zitternd erlöschen. Nun saß ich nach einem Schutzobjekt suchend, still da, atemlos und verfolgte gebannt, die immer näher kommenden Geräusche mit tiefgefrorenen Ohren, in der Hoffnung irgendwann doch noch aufzuwachen.

Gut geht, wer ohne Spuren geht

„Ach Kind, verarsch mich nicht!“, wiederholt meine Mutter zum zehnten Mal, als ich ihr mitteile, dass ich bei Punkt drei auf meiner Bucket-List die Besteigung eines Vulkans zu stehen habe. Der Begriff Besteigung muss folglich jedoch in Bekriechung revidiert werden. Ich habe nachgeschlagen, ein Wort welches im Duden bisher noch nicht aufgenommen worden ist. Unverständlich für mich und wahrscheinlich jene, die einmal einen Gipfel hoch gekrochen sind. „Läuft bei mir“, antworte ich lässig und lasse den Hörer langsam aus der Hand gleiten, um meinen prallen Rucksack mit aller Gewalt zuzuschnüren. „Ok Mutti, muss los!“, lasse ich es noch euphorisch verlauten und lege auf, als das Bergsteigertrupp vor mir auf den Jeep klettert und die Sachen wie Müll in die Ecken wirft.
Auf der Fahrt nach oben wird das erste Bier mit bunten Feuerzeugen geöffnet und die Zigaretten qualmen wie besorgniserregende Rauchschwaden über uns hinweg. Wir sind eine Gruppe von acht Leuten, so ziemlich aus allen Ländern und in jeder Altersklasse vertreten. Die Stimmung ist aufgeheizt und lustig, alle lachen über blöde Witze, während der Fahrer sich angestrengt seinen Weg durch Bäume und Geröll bahnt, dabei hüpfen wir auf der Ladefläche im Takt auf und ab. Nicht schlimm, wir trinken noch ein Bier.


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Eine Stunde später befinden wir uns auf 600 Meter Höhe des Mount Rinjani, dem zweithöchsten Vulkan der Insel Lomboks in Indonesien. 3.100 weitere Meter und drei Tage haben wir noch vor uns, erzählt der Tourguide vor Beginn des Aufstiegs und geht mit uns das Sicherheitstraining durch, welches darin besteht einen signalroten Ausweis mit beschriftetem Namen am Rucksack sichtbar zu befestigen und ja nicht zu verlieren. „Ist das etwa unser Totenschein?“, frage ich lallend von zwei Bieren, die in der brütenden Hitze schnell bei mir reinhauen und grinse doof in die Runde. Alle starren mich mit entgleisten Gesichtern an, von Freude keine Spur. „Ups“, sage ich kurz und fummele pfeifend an dem roten Ausweis rum, während der Guide die Gruppe weiter belehrt.

Aus dem Leben eines Esels

Nach dem ersten Aufstieg, stehe ich beweglos mit schwitzenden Kadaver fest an einen Baum geklammert und starre fassungslos den kilometerweiten Weg zurück. Ein kleiner Junge kommt mit einem Joint in der Hand zu mir gelaufen und reicht mir eine Flasche Wasser, auch ihn starre ich entsetzt an. Die Gruppe sitzt entspannt und essend am Feuer, während ich von dem Jungen erfahren muss, dass er unser tatsächlicher Guide ist und der Vater aufgrund seines besseren Englischs nur zur Unterrichtung der Gruppe diente. Er erzählt mir fröhlich, dass er Ady heißt, 16 Jahre alt ist und am Tage des Ausbruchs im Jahr 2010 auch auf dem Rinjani stand. Mein Mund schließt sich erst wieder, nachdem ich einen Löffel Reis hinein schaufele.

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Als der Abend schon dämmert, erblicke ich auf allen Vieren, wie ein getriebener Esel den Gipfel. Acht Stunden Schweiß, Dreck und Blut liegen nun hinter mir. Bewusstlos falle ich auf 2.600 Meter Höhe in mein Miniaturzelt und schlafe sofort ein, bis ich nachts erwache. Betäubt sitze ich im Zelt und höre Geräusche, knipse die vergessene Taschenlampe aus und spüre wie sich etwas schnurstracks auf mein Zelt zu bewegt. Mit blinzelnden Augen und abwehrender Tupperdose vor meinem Gesicht, lasse ich es geschehen. „Hey, schau dir das an!“, schreit Ady als er ungeniert in mein Zelt poltert und ich ihm die Tupperdose schockiert ins Gesicht werfe. Als er den Blick auf die Natur freigibt, um die anderen der Gruppe zu wecken, eröffnet sich vor meiner Iris ein Farbspiel der Superlative. Ich sitze am Gipfelrand und sehe den Kratersee bei Nacht durch die Glut rund herum leuchten, wie kleine rote Sterne tanzen einzelne Funken im Dunkeln. Doch das Spektakel ist schnell vorüber, denn nun geht es nach ganz oben.

Paradise City

Um 3 Uhr in der Früh, wagen wir die endgültige Bekriechung! Meine Taschenlampe mit tauben Händen schief auf dem Kopf befestigt, hält gerade so stand, als ich mich gelähmt aus dem Schlafsack erhebe und meine Knochen in die richtige Position renke. Ady geht kiffend voran, die Esel folgen. Jeder Schritt ist ein Kampf mit mir selbst, bei dem ich versuche nicht über Lavabrocken zu stolpern oder gegen Felsen zu rennen und trotzdem passiert es mir immer wieder. Als die Sonne langsam am Horizont aufsteigt, sind es noch einige Meter. Ady drillt uns wie im schlechten Film und ich frage mich was dieser Typ da eigentlich geraucht hat, dass er so springmausartig vor uns umher tänzeln kann. Und plötzlich sehe ich den Kraterrand, wir haben es geschafft. Die Sonne geht langsam am Horizont auf und der endlose See wird in ein farbenfrohes Licht getaucht. Ich sinke zu Boden und ein einziger Gedanke, der mir bleibt: „Ich lebe, aber wo ist das Bier?“

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Bei der Rückkehr zu den Zelten verdrücke ich schnell noch ein kleines Bintag, dass Dank eisiger Kälte die beste Temperatur aufweist und freue mich, dass es nun runter zu den Hot Springs zur Erfrischung geht, um die wunden Knochen im warmen Spa zu heilen. Auf dem finalen Weg bergab trinken wir frisches Quellwasser aus dem See, begegnen Rhesusaffen, die frech und mit ausgestreckten Mittelfingern unser Futter klauen und sehen die nächste Gruppe aufsteigen, die uns (offensichtlich) für Neandertaler hält. Mir bluten die Hände, als wir normalen Boden erreichen, ich eine Zigarette anzünde und reglos mit dem Sound von Guns´n´Roses „Paradise City“ in den Jeep sacke und dem Vulkan nachschauend mit einem breiten Grinsen den Rücken kehre. Oh ja, ich lebe und bin tatsächlich wach.

Kim Kardashian – ein neuer Planet?

Bis zu der gestrigen Rückkehr von meiner zweimonatigen Reise aus Südostasien, wog ich mich fest in dem Glauben die vollendete Erleuchtung auf meiner Expedition über Land und See, durch Menschen und Kulturen sowie in den Höhen der Berge, als auch in den Tiefen des Ozeans fernab des zivilisierten Lebens gefunden zu haben…und dann sah ich Kim Kardashian. Nackt.

Zwei Monate. Diese zwar recht spärliche, aber dennoch einprägsame Zeit scheint als wäre sie nie da gewesen, während ich auf das Schwarz meines Bildschirms starre. Der dunkle Fleck, der sich vor meiner Linse bildet, ist nicht wegzuwischen und die Müdigkeit, die kurz in mir durchsickert, ist plötzlich nur noch ein Hauch von Stille in meinem Kopf. Das Gehirn scheint wie ausgelöscht, Zeit und Raum sind verloren. Ein neuer Planet wurde entdeckt, denke ich gebannt.

Ich versuche den Tab zu schließen, doch finde den Lock-Button am Bildschirmrand nicht. Ich blicke auf den Planeten, doch er bewegt sich nicht. Langsam löst sich das rätselhafte Bild vor mir auf und noch bevor ich versuche den Rechner herunterzufahren, sehe ich es plötzlich ganz klar – Es ist DER Po (und ja, inzwischen auch DIE Brüste) Kim Kardashians, welche mir die Sicht auf die Hot Pants von Helene Fischer bei der Bambi-Gala, Jan Böhmermanns Einkauf im BDM und gar die Frisur von Angela Merkel beim G20-Gipfel versperren.

Wo fängt der Glaube an und wo hört er auf, frage ich mich just in diesem Moment. Und die Antwort erscheint gnadenlos und ohne Vorwarnung vor meinen Augen, als würde ich sie direkt vom Bildschirm ablesen, nur ohne zu lesen. Kim Kardashian – Eine Web-Herrschaft? Es ist etwas Neues, ein Trend, eine Saga, Battleship 24 oder „Der Tag, an dem sich mein Bildschirm verdunkelte“. Ein Phänomen, worüber Wissenschaftler noch streiten, könnte man meinen. Doch die nackte Wahrheit liegt offensichtlich auf der Hand.

Kim Kardashian, ihres Zeichens Gemahlin von Yeezus, bekleidet offensichtlich das Amt einer neuen Bewegung. Die Nacktheit des Menschen wird seit gestern neu definiert. Vergesst all eure Prinzipien, insofern ihr welche hattet und werft eure Rituale wie Lotto-Zahlenkombis 90-60-90 oder talentierte Sprüche wie „Wahre Schönheit KOMMT von innen“ (bitte nicht zu verwechseln mit dem sexuellen Akt) betrunken und zielsicher mit Anker über Bord, denn eure statistischen Body-Mass-Index-Geschichten interessieren im Internet schon lange niemanden mehr.

Eines ist jedoch sicher, Fluchtwege im Web sind ausgeschlossen  – also seht es endlich ein:

Kim Kardashian bekehrt euch fortan mit ihrem Po.

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Im Gespräch mit Alligatoah

Vielleicht haben einige von unserer damaligen Release-Party gehört, als Sexarbeiterinnen auf der Bühne ihr Handwerk vollführten…“

 

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Ich war beim Dockville. Es war eng. Es war feucht. Es war fröhlich. Und das lag wahrscheinlich nicht nur an ihm und an seiner in nette Wortkonstellationen verpackten Schlauheit, welche dazu beitrug ein gekonntes TeaTime-Gespräch zu erhaschen, sondern auch an einem fiebernd heißen Publikum, welches trotz des rotzigen Wetters durch eine gewaltige Show à la Alligatoah entflammt wurde…

Ihr seid gerade frisch von eurem Weekender zum krönenden Abschluss am Hafen vom Dockville Festival in Hamburg eingekehrt. Was ging die letzten Tage auf dem Spack und Rock´n´Heim?

Mit ziemlich sicherem Ende der Festivalsaison konnte ich diese Auftritte sowohl mit einem singfreudigen Publikum, als auch mit meinen eigenen Leistungen als bühnentechnischen Erfolg verbuchen, obwohl ich mich in dieser Hinsicht selbst sehr streng züchtige.

Bist du so dermaßen selbstdiszipliniert oder gehst du auch auf die Bühne und nimmst Fehler hin, sofern diese nicht gravierenden Einfluss auf das Publikum ausüben?

Natürlich gibt es Showeinlagen, die das Publikum nicht unbedingt mitbekommt. Dennoch kann mir das die Laune verderben, wenn ich von der Bühne gehe und im Gitarrensolo die falschen Saiten angeschlagen habe oder mich mit meiner Wortwahl leicht verhaspelt habe. Wiederum sichere ich somit einen Qualitätsstandard, der mir und auch den Fans nur zugute kommen kann.

Heute bespielst du heimatliche Gefilde und wirst sicherlich auch eine Vielzahl an Fans aus Bremerhaven begrüßen. Bedeutet dir der Norden als Nordkind etwas?

Je näher ich meiner Heimat komme, desto mehr kommt für mich auch das Heimatgefühl auf. Da sich auch viele Kollegen in dieser Gegend herumtreiben, ist dies gern auch mit einem Treffen verbunden. Frische Seeluft und kreischende Möwen tragen ebenfalls zu diesem Gefühl bei. Der Norden dient mir quasi als Anker.

Eine ebenso tiefe Verbundenheit besteht zu deinen Kollegen von Trailerpark. Zusammen habt ihr nun ein eigenes Festival auf die Beine gestellt, welches am 29.08. in Münster und am 30.08. in Nürnberg (restlos ausverkauft!) veranstaltet wird und wo euch u.a. Karate Andi, Mach One und Sadi Gent supporten. Wie organisiert ihr das Festival als Band?

Da Trailerpark generell als Band sehr schwierig auf Festivals unterzukriegen ist, haben wir uns für diesen Weg entschieden. Denn jeder weiß, dass wir es gern übertreiben und alles sehr explizit aufführen, sodass wir dies im Besonderen auf unserem eigenen Festival beibehalten können. Vielleicht haben einige von unserer damaligen Release-Party gehört, als Sexarbeiterinnen auf der Bühne ihr Handwerk vollführten und allein daher gibt es sicherlich gewisse Berührungsängste für einige Veranstalter oder Booker. Mit unserem Trailerpark-Festival holen wir alle befreundeten Künstler und Weggefährten ins Boot und auch solche die gern mit uns agieren, um den eigenen Wünschen und Bedürfnissen gerecht zu werden.

Wie schöpfst du deine Inspiration und Ideen – im Nest daheim oder unterwegs auf Tour?

Stift, Block und Lap Top habe ich stets auf Tour dabei, um direkt loslegen zu können. Dennoch komme ich meist nie dazu mir diese zu greifen und meine Ideen zu sortieren und niederzuschreiben. Während der Tour gibt es Menschen, Anspannungen und Gedanken, die leider keine ideale Voraussetzung zum Schreiben schaffen. Nach der Tour kehrt man erschöpft und mit leeren Seiten zurück. Daher geschieht das Schreiben meist zu Hause im stillen Kämmerlein oder beim Spaziergang durch Wald und Wiesen…

Was begleitet dich beim Schreiben – deine Jugend durch Wald und Wiesen oder das Leben in der Stadt?

Die Themen, die ich behandle sind in keinerlei Hinsicht mit meinem aktuellen Wohnort verknüpft. Da ich eben genau die Verbindung zwischen Privatem und Text, die ja dann auch der Hörer vermutet, strikt trennen will. Für mich ist es viel wichtiger mir den Rückzug, aus der Stadt oder dem lokalen Ort an dem ich lebe, zu nehmen und reflektierend auf die vergangenen Dinge zurückzublicken und mir meinen eigenen kreativen Freiraum zu schaffen, um einen Text entstehen zu lassen.

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Rap.de beschreibt deine Texte mit Bezug auf dein aktuelles Album Triebwerke als „von Schokolade ummantelten Klostein“. Schmeicheln dir solch metaphorische Zensuren?

Ich hab es nicht gelesen, aber ich mag die bildliche Umschreibung der Kollegen von Rap.de sehr gern. Generell ist es natürlich schmeichelnd, wenn sich Rezensenten oder Kritiker mit meinen Texten auseinandersetzen und sich dabei auch von meinen Metaphern tragen lassen und ihre Zensuren daran koppeln.

Es gab nicht immer solche schmeichelnden Kritiken, wenn wir beispielsweise auf ein Interview mit dem Spiegel zurückblicken…

Auch damit kann ich leben. Ich fürchte keine Kritik, sondern erachte es als anerkennend, wenn sich Menschen mit meiner Musik auseinandersetzen – egal auf welcher Ebene. Im Vordergrund stand hierbei ja keine böswillige Absicht, vielmehr ging es um eine zusammenfassende Verallgemeinerung meiner Aussagen aus dem Interview.

Sobald es um „Willst du“ geht, verweist du gern mal auf die Muttis, die dir Sorgenbriefe schreiben, weil die Kids beim Abendessen sitzen und deine Texte runterbeten. Hier greift deine Intention eines Anti-Drogen-Songs nur schwerlich. Verspürst du manchmal den Anreiz solche Muttis wachzurütteln?

Ich habe mir bewusst diese Art ausgesucht, um mich auszudrücken. Ich könnte Lieder machen, wo ich den Zeigefinger erhebe und sage hier ist noch ein Apfel für unterwegs und esst auch mal mehr Vitamine. Ich spiele in diesem Song ja quasi das Opfer der Zustände einer Generation und natürlich stößt das auf ganz verschiedene Köpfe, die die unterschiedlichsten Intentionen darin wieder finden. Es gibt eben genau diese, die sich mit jenem Song zuballern und dann vollgedröhnt in die Disco rennen und meine These im Prinzip vollkommen stützen.

Wenn du etwas zur Verbesserung unserer Welt beispielsweise mit der Unterstützung eines sozialen Projektes beitragen könntest, welches wäre dieses?

Auf jeden Fall würde ich das und denke früher oder später kommt das definitiv auf mich zu. Es liegt in meinem Bestreben etwas Sinnvolles zu leisten, diesbezüglich müsste ich nur noch herausfinden, welches das passendste Projekt für meine Ambitionen wäre. Mir ist sehr viel an der Natur gelegen und daher wäre das Weiterbestehen unser grünen Erde ein Herzprojekt, wobei aber sicherlich auch die richtige Organisation eine große Rolle für mich spielen würde.

Was sind deine Ziele für die Zukunft und was erträumst du dir noch?

In meiner ganzen Laufbahn habe ich mir Ziele gesetzt. Ich bin glücklich solange ich meine Songs, Videos und überhaupt auch meine Ideen verwirklichen kann. Würde ich den Status eines Roberto Blancos erreichen wollen, säße ich an den neuesten Schlagerhits und könnte „Und sah ein Knab ein Röslein stehen“ neu interpretieren. Aber ich möchte das nicht, daher ist mein Ziel nur das zu tun, was mich selbst erfüllt.

Und wovon hast du letzte Nacht geträumt?

Oh, letzte Nacht träumte ich von einem Auftritt mit Trailerpark, der nach drei Songs ein schnelles Ende fand, da keiner mehr Bock auf unsere Show hatte. Wir waren dermaßen abgefuckt und das verfolgt mich bis in die tiefsten Untergründe meines Bewusstseins. Wir könnten jetzt darüber philosophieren, was mir dieser Traum zu sagen hat…dazu kann sich der Leser aber in Gedanken selbst ausleben.

Na dann, denkt mal darüber nach!

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Fashion-Marathon No.1: BRIGHT Nights

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Ordentlich ausgerüstet mit den wichtigsten Presseausweisen haben wir uns mal wieder auf einen dreitägigen Marathon (08.-10.07.2014) für die Sommer-Edition der Fashionweek in Berlin begeben. Drei Tage, drei Messen: Check!

Eigens dafür auserkoren wurden von uns sowohl die Skate- & Streetwear-Messe BRIGHT (No. 19), als auch die internationalen Fashion-Tradeshows PREMIUM und BREAD&BUTTER, die sich alle bewusst rundum über Mode, Musik und Menschen differenzieren. Bei unserem Besuch haben wir diesmal nicht nur versucht herauszufinden, was die einzelnen Messen so verschieden macht, sondern eben auch warum sie so anders sind und was genau nun eigentlich Händler und Konsument dazu beitragen.

Mit WIR meine ich übrigens Inez und mich. Inez besticht als Stylistin besonders durch ihr geschultes Mode-Auge, wohingegen ich eher den ästhetischen Aspekt erfülle und so können wir gemeinsam neue Trends, Klassiker und Avantgarde erforschen und auf die Probe stellen.

Heute stellen wir Teil 1 unseres Fashion-Marathons vor:

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BRIGHT Nights


+ plus

Die BRIGHT begrüßt wie gewohnt mit überraschend außergewöhnlicher Location. Nachdem schon das Stasi-Headquarter und die Alte Münze zu einem unverwechselbaren Glanz der Messe beigetragen haben, kann nun das ehemalige Warenhaus Jansdorf in Berlin-Mitte seit der Winter-Edition (No. 18) mit seinem zeitgenössischen Charme und seiner rustikalen Beschaffenheit die Besucher überzeugen. Vor dem Warenhaus tümmeln sich vielerlei Händler, Künstler und Promoter. So erhalten wir wie jedes Jahr einen bunten „Bright Nights“-Beutel, der mit bereits mit Lageplan, Bright-Veranstaltungen und sämtlichen Gimmicks wie Stickern, Flyern und Magazinen gefüllt ist.

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Auf zwei Etagen erkunden wir nun gewohnte Brands wie VANS, CLEPTOMANICX oder CONVERSE und TRASHER. Von klassischen bis hin zu ausgeflippten Stilen sind diese Brands weiterhin und langzeitig auf der BRIGHT vertreten, was ihnen wie wir sehen, keinen Abbruch in der Nische der Oldschool-Label-Liga tut. Neuen Zulauf dagegen erhalten wir u.a. von IRON FIST oder THFKDLF. Die mit interessanten Eindrücken und netten Gesprächen das Eis brechen und gern auf ein Bier in ihren kleinen Floor einladen.

Einen absoluten Running-Gag hat sich das GETRASH-Label einfallen lassen. Statt Messestand und viel Arbeit in Kauf zu nehmen, haben sie sich mit einem Gymbag als Geschenk zwischen die vielen Brands gemogelt und in die Hände von Besuchern gedrückt. Auch BEAR FACE konnte unsere Aufmerksamkeit mit duftenden Lotions und präzise gezwirbelten Bärten erregen. Wir sind uns in dem Fall durchaus einig: „Pro Bart, ist ja wohl klar!“

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– minus

Besonders auffällig ist der große Trend um ausgeflippte Socken und Rucksäcke, die leider mehr Dorn im Auge, statt nette Printdrucks und hinreißende Streetwear sind. HYPE hat sich seit Anbeginn das Farb-Konzept eines durchgeknallten LSD-Wahns gesetzt und diesen Trend auch primär über Rucksäcke oder Shirts gestreut. Weswegen sich in diesem Floor kaum etwas bemängeln lässt. Der bunte Stofftier-Hai sagt zu einer schillernden Atmosphäre eben auch nicht nein.

Insgesamt ist die BRIGHT ihrer lockeren Willkommens-Attitüde treu geblieben. Von Langeweile lässt sich erst dann reden, wenn das Bier alle ist. Aber das wird wohl so schnell nicht passieren, daher genießen wir weiterhin wie gewohnt Gimmicks, Gespräche und Graffitis.

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Aakash Nihalani – Landlines

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Fluoreszierende Farben, welche ursprünglich in der psychedelischen Kunst zu finden sind, gelten als das grundlegende Stilmerkmal des amerikanischen Künstlers Aakash Nihalani, der diese in seinem neuesten Projekt in klaren strukturierten Linien solide umzusetzen weiß.

Der hierzulande kaum bekannte Urban-Künstler hat sich in seiner Nische der individuellen Tape- und plakativen Street-Art in good old Brooklyn längst einen Namen gemacht, da er seine innovative Ideen immer wieder hervorragend an inspirativen Orten verstreut.

An solch einem trüben Tage, brauchen wir mehr Neonfarbe! 

Ob U-Bahn,  Mauer, Gleis oder einfach nur langweilig dreinschauende Gebäude, all solche bekommen mit seinen Motiven ein Gesicht verliehen und erzielen somit  Neugier und Interesse bei dem vorüberziehenden Publikum, welches an diesen meist öden Orten sonst nie aufschauen würde.

Mit „Landlines“ eröffnet Nihalani dreidimensionale Perspektiven, indem er öffentlichen Raum mit menschlicher Attitüde durch optisch täuschende Installationen verknüpft.

Btw, hat sich der Künstler ebenfalls ein schönes Gimmick mit dem Besuch seiner Webseite einfallen lassen: Denn kaum betritt man diese, kann man selbst zum Künstler werden.

Ich bin mir sicher, in Zukunft werden wir von Aakash Nihalani in der Disziplin „provokative Dimensionen“ noch vieles zu Gesicht bekommen.

 

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Zum Kunsthandwerk von DIE ANTWOORD

Der Verstand der begehrten südafrikanischen Band DIE ANTWOORD liegt ja bekanntlich schon lange blank. Dennoch beweisen sie uns immer wieder aufs Neue, dass es noch doller geht. Sagen wir so wie Nachbar Achim uns auf seinem Youtube-Channel beweisen will, dass er eben nicht voll wie zehn Matrosen ist, wenn er auf die Brüstung vom Balkon steigt. Das heute frisch publizierte, visuell anormale Kunsthandwerk hat es jedenfalls innerhalb weniger Stunden auf 100.000 Klicks geschafft.

Wer nun doller ist, dürft ihr selbst entscheiden:

 

Am 03.06.2014 releasen DIE ANTWOORD ihre neue LP „Donker Mag“ und wer gar nicht mehr genug bekommen kann und das durchgeknallte Duo noch nie live erlebt hat, dem sei angeraten sich schon mal Tickets fürs MS Dockville im August zu besorgen und direkt einen Platz vor der Bühne zu sichern, um sich von dieser musikalischen Ausnahme seelisch betäuben zu lassen…

Ich bin jedenfalls da!

Blood Red Shoes

Berlin ist für die beiden aus Brighton stammenden Musiker Laura-Mary Carter und Steve Ansell eigentlich nichts Neues, schon seit Jahren sind sie hier stetig auf Tour. Dafür ist es umso spezieller, dass sie sich ausgerechnet im Kreuzberger Kiez in einem leergefegten Tonstudio einquartiert haben, um ihr selbstbetiteltes Album „Blood Red Shoes“ unter Eigenregie zu produzieren. Unweit davon stellten sie dieses gestern endlich in großer Manier im Astra Kulturhaus einem ungeduldigen Publikum vor…

Als Support hatten die Blood Red Shoes ihre Freunde The Wytches mit vor Ort, welche ihre psychedelischen Riffs geübt durch die Halle strömen ließen und die musikhungrigen Menschen dabei in eine Art kafkaesken Zustand versetzten, der den trashigsten Parts aus Quentin Tarantions „From Dusk Till Dawn“ hätte entnommen sein können. Es fühlte sich leider ein bisschen wie auf einer Halloween-Party mit Augapfel-Bowle und blutverschmierten Wänden an, war aber dennoch irgendwie treffend.

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Die Blood Red Shoes betraten kurz darauf stillschweigend die Bühne, auf der mehrere Glühbirnen vor einem samtroten Vorhang von der Decke hingen. Die Atmosphäre knistert, als sie sich schließlich an ihre Instrumente setzten und den Opener „Welcome Home“ ihrer neuen Platte erklingen ließen. Das Publikum ist schlagartig wach und dreht, springt und wendet sich. Ganz allein zwei Menschen schaffen es in Sekundenschnelle eine von Hunderten gefühlte Halle in ihren Bann zu ziehen und das mag schon was heißen.

Sowohl der Bühnenaufbau und die visuellen Eindrücke, als auch die ungehemmte Art Musik zu präsentieren, tragen dazu bei den Blood Red Shoes ewige Treue zu schwören. Im Gegenzug schenken sie diese nach all den Monaten, die sie in Berlin verbracht haben, auch uns: „Berlin is close to our heart“, schwörte Laura-Mary und knipste nach dem letzten Song „Heartsink“ noch einige Fotos mit ihrer Kamera von uns.

Aber so schnell waren sie dann doch nicht weg, schließlich folgten noch drei Zugabe-Songs, bei denen sich Steve Ansell und Laura-Mary auf die Drums stellten und sich restlos dem Rausch der Gefühle hingaben. Und weil das nicht genug ist, wirft sich Steve abschließend noch zum Stage-Diven in das jubelnde Publikum, welches in verliebt durch die Halle zurück auf die Bühne trägt und mit Taschentüchern winkt, als die Glühbirnen dieses Abends vollständig erloschen sind.

Playlist:

  1. Welcome Home 
  2. I Wish I Was Someone Better 
  3. Don’t Ask 
  4. Speech Coma 
  5. Everything All At Once 
  6. It Is Happening Again 
  7. This Is Not for You 
  8. Cigarettes In The Dark 
  9. Cold 
  10. The Perfect Mess 
  11. Say Something, Say Anything 
  12. Black Distractions 
  13. An Animal 
  14. Light It Up 
  15. Heartsink 

Zugabe:

  1. It’s Getting Boring by the Sea 
  2. Red River 
  3. Je Me Perds 

 

 

Fleischlose Kunst

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Seit Beginn dieser Woche dreht sich in der Hauptstadt ungefähr alles um dieses eine Thema – Fashion. Und genau aus dem Grund folgt jetzt kein Artikel über Fashion. Richtig. Aus Protest-Gründen des Tierschutzvereins peta jedoch, der sich eben genau diesem Brennpunkt widmet, indem er die Herstellung von einigen Designs kritisiert, soll an dieser Stelle eine Annäherung an das Thema „Fleischlose Kunst“ vorgenommen werden. Die Fotos, die bezüglich des Protestes vor dem Brandenburger Tor von der Presse publiziert wurden, sprechen für sich. Dazu kann und soll sich jeder sein eigenes Bild machen. Ich will an dieser Stelle eher noch die Grundsätze der Protestanten präsentieren und aufzeigen, wie diese immer noch von unserer Gesellschaft dargestellt und immer noch negiert werden.

Die ewige Diskussion

Erst neulich saß ich zusammen mit meinem Chef in der Mittagspause in einer kleinen Pizzeria, die sich aufgrund nächster Nähe und günstiger Angebote für einen schnellen Verzehr anbot und wählte, ohne große Entscheidungsgefälle die Speisekarte zu studieren, die Nummer eins, da sich eben nur diese, als einziges vegetarisches Gericht darauf finden ließ. Mein Chef hingegen arbeitete sich durch die Spalten über Schwein, Rind und Fisch und riet mir unterdessen etwas richtiges zu bestellen, da wir ja schließlich noch einen langen Arbeitstag vor uns hätten. Und da war wieder dieser Moment, dem ich seit geraumer Zeit aus einem automatisiertem Schutzmechanismus heraus versuche zu entfliehen, aber in dem ich dann trotzdem sage: „Ich esse kein Fleisch.“ Denn ab dann verläuft jedes Gespräch darüber, immer wieder gleich.

Die fehlenden Nährstoffe: „Ohne Fleisch fehlt einem doch was“ bekomme ich oft zu hören und werde gefragt, wie ich denn meinen Eisenwert oder Vitaminhaushalt ausgleiche, um meine körperlichen Konditionen bei Laune zu halten. Die Kette kann sicherlich noch unendlich lang weitergeführt werden, aber muss sie das überhaupt, wenn es mir damit gut geht?

  1. Der Trendsetter: „Ich mach da gar nicht erst mit“ ist das kaum zu überhörende zweite Argument, dass gleich dem ersten hinterher geworfen wird. Irgend jemand kam daher, hat „fleischlose Kunst“ für gut befunden und nun müssen alle mitziehen und sich an der neuesten Mode ausprobieren, wird behauptet.

Aber geht es überhaupt darum? Der Mensch kann auch ohne Fleisch ganz gut leben und das ist wissenschaftlich bewiesen, da kann der Gedanke mit Jäger und Sammler noch so schön aussehen. Ich weiß, fleischlos hin oder her, ich bin kein besserer Mensch, dennoch kann ich meinen persönlichen Beitrag für eine zukunftsorientierte Umwelt leisten. Das kann jeder andere auch. Sei es durch vegane Produkte wie Seife, Make Up oder Bekleidung, doch anscheinend kennt sich ja fast jeder damit aus, wird behauptet.

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Die weiße Weste 

Schließlich wird dann nach den Missetaten der Menschen gesucht, die sich nur im geringsten darüber äußern, ganz ohne voreingenommen zu sein. Schon allein die Entscheidung des fleischlosen Lebens sorgt oft für Widerspruch, wo sonst keiner kommt. Ich rauche nicht. Okay. Ich trinke nicht. Ach so. Ich dusche gerne nackt. Ähm ja. Warum wird nur diese Entscheidung so dermaßen verkannt, dass sie einem Trend gleich kommt? Warum wird nicht geurteilt, statt zu verurteilen? Warum kann sich nicht jeder, so ernähren wie er will? Mit Fleisch. Oder ohne. Ganz egal. Nur die Toleranz ist hierzulande kaum da.

Während einige sich ein Steak in der Pfanne zubereiten, wird bei anderen die Möhre angebraten. Klingt jetzt wie ein absonderlicher Vergleich, aber das Prinzip ist ganz einfach und es funktioniert. Ich bin satt, glücklich und kann ohne das Stück Fleisch als Zusatz leben. Dennoch wird gerne die Gefühlswelt einer Karotte aufgestellt. Es könnte sie schmerzen, wenn ich in sie beiße. Und auch dieser Gedanke ist möglich. Und wir müssen lernen ihn zu tolerieren. Ohne uns zu derangieren.

 Der globale Vergleich

Es erscheint mir noch nicht mal die Tradition oder Angewohnheit als das grundlegende Problem, sondern vielmehr noch das fehlende Verständnis oder der Wille, sich mit Ernährung bewusst zu befassen. Es gibt genügend Länder, die stets als Beispiel grausamer Tierquälerei dienen und in dem Fluss beziehungsweise Frust der Argumentation vorgeschoben werden, um von unserer Lebensmittelindustrie abzulenken. Daran ist ja auch nichts falsch, so machen es Länder wie Japan mit illegalem Walfang oder China mit illegalem Tiermissbrauch oft genug in den Medien vor. In Deutschland wird da am wenigsten genörgelt, schließlich können wir ja unsere Schuld viel schneller rein waschen, indem wir mal ab und zu ein Bioei im Supermarkt unseres Vertrauens kaufen. Dann ist das Thema abgetan und wir können mit dem Konsum von billigem Hackfleisch weitermachen. Ohne zu pauschalisieren.

Konsum zum Überfluss

Inzwischen leben über 800.000 Veganer und rund 7 Millionen Vegetarier in Deutschland, die Tendenz: kontinuierlich steigend. Und das ist ein Trend, der für unsere Gesellschaft mittlerweile unverzichtbar geworden ist. Obschon sich auf unserer Welt alles bietet, wir auf nichts verzichten müssen und zu dem greifen können, worauf wir Lust haben, schließt sich vielleicht gerade deswegen die Frage nach dem Überfluss an der eigentlich doch so unscheinbaren Debatte nicht aus, denn es ist alles in unserer Konsumgesellschaft mittlerweile zu einer begrenzten Ressource geworden. Auch Tiere.

Eine moderne Gesellschaft wie unsere heutige, hat das bisweilen größte Mitspracherecht in Europa und übt den meisten Einfluss auf globale Geschehen aus. Warum sitze ich also mit meinem Chef in einer Pizzeria und führe nebensächliche Diskussionen darüber, ob es meinem Körperhaushalt an Vitaminen mangelt, wenn sich diese eine Thematik, neben all den anderen, unlängst zu einer fortschreitenden Kulturtheorie des 21. Jahrhunderts formiert hat? Diese Frage stelle ich mir manchmal. Nur so.

Also auch diesen Beitrag, trotz Fashion Week, sollte man kurz wirken lassen, um dann zurück zum Headliner zu kehren: Warum werden Menschen, die in jeglicher Hinsicht auf Fleisch verzichten und sich dem Leben der Tiere widmen, indem sie sich gegen Pelze aussprechen, angegriffen? Vor allem in unmittelbarer Nähe von Modemessen, wo es doch eigentlich ganz besonders um die Nachhaltigkeit von Produkten gehen sollte?

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The extreme life of a sugar glider

Heute packe ich mal Kontrastprogramm aus, da die meisten ja lieber gucken statt lesen. Ja, ich auch! Doch nun Vorsicht, Spoiler: Kurzer Text ohne Sinn. Aber als ich die Entdeckung dieses kleinen fabelhaften Wesens machte, war klar, katimaniac.com braucht ein intravenöses Gemisch aus Buzzfeed, flickr und cheezburger. Und nach intensiver, übernächtigter und visueller Tüftelei ist es nun soweit: Ich präsentiere „Das-niedliche-Tiere-gucken-Dings“. Puh. Und die Story dazu lautet in etwa: Ein ganz normaler Tag aus dem Leben eines Sugar Gliders… und weil es auf englisch noch cooler klingt, nenne ich sie dann doch: The extreme life of a sugar glider. Oder so.

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