One Warm Winter: Helft mit und feiert dabei!

„Das Leben ist kein U-Bahnhof“ – dieser Slogan ist inzwischen weit verbreitet unter Crews und Cliquen und das nicht ohnehin. Die gemeinnützige Organisation One Warm Winter geht bereits zum sechsten Mal an den Start und setzt sich mit prominenten Aktivisten wie Palina, Marteria oder MC Fitti für Obdachlose im Winter in Form von Spendenaktionen ein. Doch dabei geht es nicht nur darum jede Menge Knete zu sammeln, sondern auch Courage zu zeigen und die Augen auf der Straße aufzumachen.

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In erster Linie geht es bei One Warm Winter darum aufzuklären. Niemand möchte den Moralapostel spielen und darüber walten, was jeher zu tun hat. Vielmehr verzichten die Köpfe hinter OWW auf das Konzept großer Geldspende, stattdessen sollen einfache Lösungswege für alle Bürger transparent gestaltet werden, um die Akzeptanz von obdachlosen Menschen in unsere Gesellschaft zu erhöhen und sie vielleicht sogar ein Stück weit zu integrieren.

Um möglichst viele Leute zu erreichen, arbeitet die Organisation mit prominenter Unterstützung von Palina Rojinski, Marteria, Prinz Pi oder auch Joko & Klaas zusammen. Sogar MC Fitti ist dabei und wirbt ganz in seinem Stil für „Helfies statt Selfies“. Die erste Reihe geht mit gutem Beispiel für die Sammlung winterlicher Kleidung voran.

Party für den guten Swag

Auch wenn Geld nicht im hochtrabenden Fokus stehen soll, dürft ihr euch dennoch engagieren und alles von 1 bis 30 Euro spenden, um somit nicht nur frierenden Obdachlosen, sondern auch fröstelnden Flüchtlingen zu helfen. Die 30 Euro entsprechen hierbei nur symbolisch dem Wert einer Winterjacke.

Wenn ihr nicht spenden könnt, aber trotzdem was Gutes tun wollt, sei euch die Party mit dem gleichnamigen Motto One Warm Winter am 04. Februar im Berliner Club Prince Charles ans Herz gelegt. Veranstaltet wird die Party unter anderem von MVSCHI KRZBRG, Mit Vergnügen und EasyDoesIt. Für den guten Swag darf man auf dem Floor auch mal Hemd und Hose runterlassen. Ok? Ok!

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Palina & Co sprechen bei WIRGEFÜHL über eigene Flucht

Das Foto-Projekt „WIRGEFÜHL“ zeigt Flüchtlinge, die vor Jahren oder gar schon Jahrzehnten nach Deutschland kamen und sich mittlerweile ein erfolgreiches Leben aufgebaut haben. Dennoch hatten sie nicht immer eine gute Zeit und berichten über ganz intime Momente ihres Lebens – Ein Leben auf der Flucht, das ist es was „WIRGEFÜHL“ ausmacht.

Flüchtlinge verdienen Würde

In Tagen wie diesen, lässt sich nicht mehr wegsehen. Es betrifft uns alle, auch wenn viele es nicht wahrhaben wollen. Die momentane Flüchtlingskrise hat ein Ausmaß erreicht, was in Jahrzehnten nie da gewesen ist. Die Politik wurde erst wachgerüttelt, nachdem die Lawine sie überrollt hat. Viel zu spät kam die Hilfe und nun ist zwischen Empfang, Pädagogen und Zeltlager eine enorme Durchhaltekonsequenz gefragt. Viele helfen mit Kleidung und Amtsgängen aus oder nehmen Flüchtlinge bei sich zu Hause auf, um ihnen ein würdiges Leben zu sichern. Doch was bedeutet das für die Flüchtlinge selbst? Wie sieht es in deren Köpfen aus?

Den Kampf des Überlebens gewonnen

Das Projekt „WIRGEFÜHL“ widmet sich diesen Fragen und trifft dafür Menschen, die vor Krieg und Elend nach Deutschland geflüchtet sind. Alle von ihnen sind längst integriert, haben einen festen Job, einige von ihnen sogar Karriere gemacht. Darunter sind Menschen wie du und ich. Sie haben nur ganz andere Situationen durchmachen müssen. Den Kampf des Überlebens haben sie gewonnen und sprechen nun darüber.

„Galaxie ohne Anarchie“

Palina Rojinski, Thomas Kretschmann, Hadnet Tesfai oder Amiaz Habtu – alle haben die Flucht auf ihrem eigenen Weg erlebt und wurden dadurch ihr ganzes Leben geprägt. Palina flüchtete mit ihren Eltern aus der ehemaligen Sowjetunion und sagt dazu: „Ich hatte überhaupt kein Bild vor Augen – nur Freiheit. Ich dachte, Deutschland sei wie eine andere Galaxie ohne Anarchie, in der man nicht mehr unter Repressalien lebt.“ Es ist eine Geschichte, die auch die Geflüchteten, die wir heute empfangen, zu erzählen haben. Ein Leben, welches schon alles erfahren hat und endlich einen Neuanfang beginnen darf.