#leaksoftheweek

Trotz des derzeitigen Sonnenscheins, kommt immer mal wieder eine dezent aufgeblasene Gewitterwolke am Himmel zum Vorschein. Allerdings nicht draußen vor der Tür, sondern in den Tiefen des World Wide Web. Die Infomationsreichweite ist groß und mächtig, das ist nichts Neues. Doch woher kommen ihre Ursprünge und wer versteckt sich hinter den Quellen? Es vergeht kein Tag, keine Stunde, ja nicht mal eine Minute, ohne das sich das verflixte Internet-Imperium auf dem Screen durch das Auge, über die Synapsen und bis hin in die unbekanntesten Windungen des Gehirns ausdehnt. Das alles geschieht quasi viral durch belustigte Verlinkungen von Facebook-Usern, völlig überarbeiteten Trittbrettfahrern der Blogospähre und natürlich durch Katzen, die unbeaufsichtigt auf der Tastatur rumhopsen.

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Woraus resultiert die so rasant aufkommende Blogger-Blasphemie der Neuzeit? Und wie konnte es zu solch einem langfristigen Trend unserer Internet-Community kommen? Weiß der #beefträger überhaupt davon? Ich vermute es liegt genau an einem längst in Vergessenheit geratenen Phänomen – dem imaginären Netztroll namens Leak. Wir alle wissen spätestens seit Edward Snowden, was es mit diesem Begriff auf sich hat. Für Diejenigen, die es aufgrund geistig oder körperlicher Abwesenheit noch nicht mitbekommen haben, denen sei an dieser Stelle die wissenschaftlich fundierte Definition durch Wikipedia bereitgestellt:

>Leak (englisch für LeckLochundichte Stelle) bezeichnet im deutschsprachigen Raum die inoffizielle Veröffentlichung von Informationen, die nicht zu diesem Zweck vorgesehen waren. Dies können interne Dokumente von Firmen, geheime Verträge, vertrauliche Verhandlungspapiere oder Ähnliches sein.<

Und nun verfolgt mich dieser, wenn auch in die Jahre gekommene, Begriff tatkräftig auf meinem Weg durchs Internet. Die Rate an Posts, Verlinkungen und heimtückischen Katzen ist immens und daher beschloss ich kurzerhand eine neue Rubrik einzuführen. Diese soll sich allerdings nur mit politisch korrektem Content befassen und sieht daher davon ab, sich richtungsweisend, meinungsbildend oder gar förderlich auf den Verstand auszuwirken. Und wer jetzt sagt: „Voll nicht neu und so.“, guckt es sich ja eigentlich trotzdem an. Trotz des derzeitigen Sonnenscheins. Nicht wahr?

Leaks of the week!

1. #moneyboyleaks – Intellekt vs. Swag

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2. #cindycrawfordleaks – Wer braucht schon Photoshop? 

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3. #fiftyshadesofgreyleaks – Von der Berlinale zum Online-Stream

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